Nacht der Wollust – 800 Follower Special

800 Follower-Party! *wirft Konfetti in Penis- und Vulva-Form*
Dann werde ich jetzt wohl mein Versprechen einlösen müssen und euch die 800-Follower-Story präsentieren. Machen wir es kurz: Dieses Werk (was auch immer es sein soll) habe ich begonnen, als ich gerade mal 200 Follower hatte, und ich habe es nicht geschafft sie zu beenden, bis es ganze 800 waren. Vielen Dank euch allen! Es bedeutet mir erschreckender Weise sehr viel, dass ihr alle da seid und mit mir über Sexwitze kichert.

Warnung: Diese Geschichte ist extrem albern, kein Stück durchdacht und unterbietet jedes jemals gekannte Niveau! Sie reiht sich damit nahtlos in eine lange Tradition von richtig sinnlosem Gequassel ein, das ich zu meinen Fundstücken abgebe. (Und ihr dürft alle Zitate heraus suchen, auf die diese Geschichte anspielt! Das sind eine Menge.) Dieser Logik folgend müsste sie euch eigentlich gefallen. Wenn nicht: Habt Erbarmen, ich hab’s versucht!

Viel Spaß also mit:

NACHT DER WOLLUST

Gabi Anastasia Strapazienta Kleinhuber seufzte. Nachdenklich betrachtete sie sich in dem Spiegel, der über ihrem Bett aufgehängt war, weil ihr für den ersten Satz ihrer Kurzgeschichte nun wirklich nichts Besseres eingefallen war.

Zwei Jahre. So lange war es nun her, dass ihr geliebter und erfolgreicher Ehemann, Stefan Bäd Boi Kleinhuber, sie mit einer viel jüngeren Frau namens Schlampanzia Gutfick betrogen hatte, danach ihr ganzes Geld gestohlen hatte und dann tragisch von einem Laster gefüllt mit gefrorenen Hähnchenteilen überfahren worden war. Er hatte ihr Herz gebrochen und sie trotz ihres unglaublich erfolgreichen Jobs als Autorin erotischer Glückskekshoroskope verarmt zurück gelassen!

Doch das alles wäre nicht so schlimm gewesen, wenn es nicht diese zwei Umstände gegeben hätten, die ihr Leben zur Hölle machten!

Erstens, sie hatte seitdem keinen Sex mehr gehabt. Natürlich auch aus Trauer über den Tod ihres Mannes, aber vor allem, weil der Plot wollte, dass sie wegen mangelnder sexueller Befriedigung an einen völligen Vollpfosten geriet.
Und zweitens, wieso zum Teufel hatte ihr Mann eine jüngere, besser aussehende Frau gewollt, wenn Gabi selbst wie Anfang 20 aussah, riesige Brüste hatte, die die Narration immer liebevoll Melonen nannte, und auch sonst ein echtes Supermodel war?! Und wieso Hähnchenteile? Gabi fühlte sich seitdem sehr ungeliebt!

Ihre beste Freundin, Bernhardine Hintergrundtapete, hatte schon mehrmals auf sie eingeredet, dass sie endlich ein Abenteuer wagen und unverbindlich einen Kerl flachlegen sollte. Als hauptberuflich beste Freundin, die keiner geregelten Arbeit außer dem Auslegen von Schleimspuren nachging, war es ihr ein Vergnügen, das Liebesleben ihrer Freundin nicht nur zu kommentieren, sondern auch sorgfältig zu überwachen. Sie hatte ein Fotoalbum mit Gabis schönsten Sexabenteuern und sammelte ihre Schamhaare in einem Glas.

Doch Gabi konnte sich ein solches sexuelles Abenteuer nicht vorstellen! Sie war doch so brav, vernünftig, anständig, trennte ihren Müll nicht nur nach Sorte, sondern auch nach Farben, und ging nie mit zwielichtigen Männern aus. Oder zumindest nur dann, wenn der Plot das plötzlich so wollte.

Doch das Schicksal hatte andere Pläne für sie! Sie waren ein bisschen vorhersehbar.

Eines Nachts, als sie ganz zufällig in ihrem besten schwarzen Seidennachthemd schlief, ihr Make-Up nicht entfernt hatte, gerade nicht ihre Periode hatte und ihre Zehennägel sorgfältig geschnitten waren, hörte sie ein Geräusch an ihrem Fenster. Ein düsterer Mann, der allerdings verdammt gut aussehend war, schlich in ihr Schlafzimmer. Eigentlich hätte sie Angst verspüren müssen, aber die starre Handlung hielt sie fest im Griff und hielt sie bewegungslos auf ihrem Bett, erstarrt vor Faszination!

Ganz heimlich hatte sie schon immer davon geträumt, dass einmal ein wilder, männlicher, moralisch verkommener Wüstling kommen und sie in die Finessen von schlecht geschriebenem BDSM einweihen würde, auch wenn das ihrer restlichen Charakterisierung völlig widersprach. Aber dass dieser Mann ein furchtbarer Einbrecher sein würde, das hatte sie sich in ihren kühnsten Träumen höchsten drei oder viermal vorgestellt, und das auch nur an Wochenenden!

Erst als er sich über sie beugte und sie seinen extrem männlichen Geruch nach Gummibärchen und niedlichen kleinen Katzen in sich aufsaugte, erkannte sie, wer da zu ihr gekommen war!

„Oh, Bernhard Günther Großeumel, mein erfolgreicher gut aussehender Chef, der auch Milliardär ist und ein Vampir und Gentleman! Warum brichst du in mein Haus ein?!“, rief sie entsetzt, aber auch hingerissen.
Seine Augen funkelten verführerisch, und seine stahlharten Muskeln, die sie eigentlich nicht sehen konnte, die aber nichtsdestotrotz einer sofortigen Erwähnung bedurften, spannten sich an, als er deklamierte: „Die Sehnsucht meines Herzens war so groß und gewaltig wie ein Eisberg in den Tiefen des Jungles!“
Er wischte sich eine einzelne, glitzernde Träne aus dem Auge.
„Außerdem ist meine Stoffkuh in der Reinigung. Also dachte ich, ich belästige stattdessen dich!“
„Aber Berni!“, rief Gabi ganz entsetzt, „Das geht doch nicht, und ich sage Nein!“
„Aber eigentlich meinst du damit »Ja«, und ich soll dich nur überzeugen, was?“, fragte Berni nach. „Nein, ganz bestimmt nicht! Und du solltest dich was schämen, so einen Unfug in einer erotischen Geschichte zu verbreiten!“, wetterte Gabi empört.

Bernhard runzelte die Stirn und versuchte gerade, diese Information zu verarbeiten, als aus dem Wandschrank ein nach Regenbögen, Maiglöckchen und Weltfrieden duftender Alien sprang. „Hinfort, du Bösewicht! Keine Angst, holde Menschenmaid, ich rette dich!“, rief er und schlug Bernhard mit einem Kleiderbügel. Es folgte ein epischer Schlagabtausch, aber da Kleiderbügel die eben erst erfundene geheime Geheimwaffe gegen Vampire waren, schlug der Alien den Vampirgentleman schließlich in die Flucht! Er entschwand in die Nacht, verliebte sich in einen Werwolf und wurde nur noch in merkwürdigen Gay Romance-Romanen gesehen.

„Oh danke“, säuselte Gabi. „Mein edler Retter, wie soll ich dich nennen?“ „Ich komme von einer fremden Welt, und meine Spezies ist bekannt als Homo Schwabbelentis! Mein voller Name, der für Menschenohren unaussprechlich wäre, ist Schlonzogenitalis Klumbatscho Risenpänis. Aber meine Freunde nennen mich einfach Klumbatsch.“ Gabi seufzte, weil sein Name so extrem männlich war. Er verursachte ein nie gekanntes Kribbeln zwischen ihren Beinen. Allerdings trug sie heute auch zum ersten Mal den Schlüpfer aus echtem Ziegenfell, den Bernhardine ihr gehäkelt hatte.

„Wie kann ich mich jemals bei dir bedanken, Klumbatsch?“, fragte Gabi und setzte ihren Schlafzimmerblick auf. Dazu spitzte sie die Lippen, blies sich auf und fuchtelte wild mit den Armen. So hatte sie bisher jeden Mann rumgekriegt. Also, genau genommen alle, die nicht verstört weg gelaufen und von einem Laster mit gefrorenen Hähnchenteilen überfahren worden waren. Das kam häufiger vor.

Klumbatsch jedoch erlag ihrem fantastischen, natürlichen Charme und der Aussage seines Terminkalenders, dass er heute nur noch Klopapier kaufen und seine Grünlilie gießen musste. Rücksichtslos zog er sie in seine Arme und küsste sie, wie noch nie ein Mann, eine Frau, ein Alien oder ein sehr haariger Yeti Gabi geküsst hatte! Sterne explodierten hinter ihren Augen, und unbändige Lust sammelte sich in ihrem Unterleib und lief daraus hervor und in die Matratze. Oder auch Schmodder, man wusste es nicht so genau. Klumbatsch befreite ihre Brüste aus ihrem einengenden Nachthemd, und wild und fröhlich schwabbelten sie umher, schlugen Purzelbäume und tollten durch das Schlafzimmer. Alles, was ihm dazu einfiel, war: „Meine Güte!“ Er kostete ihre rosa Beeren, die Gabi als Mitternachtssnack auf ihrem Nachttisch stehen hatte, und Gabi stöhnte voller Lust.
„Bitte Klumbatsch, nimm mich, ich halte es nicht mehr aus!“, flehte sie, und er erfüllte ihr diesen Wunsch. Mit seinem beeindruckenden Besamungsrüssel drang er tief in sie ein, und dabei berührte er ihren besonderen Punkt. Der war mit rotem Filzstift auf ihren Bauch gemalt, und daneben stand »Drück mich!« „OH JA, KLUMBATSCH, JA!“, jauchzte sie und rubbelte wie wild ihre Klit, weil sie es gar nicht-
„Verzeihung!“, murrte Gabi plötzlich gekränkt, „Aber es heißt Klitoris!“
Was?
„Klitoris, nicht Klit! Ich weigere mich, dass sie meine Klitoris mit Klit abkürzen, Herr Autor!“
Aber das steht in vielen Erotikgeschichten so, und da dachte ich-
„Ich finde es FURCHTBAR!“, beschwerte sie sich weiter und störte damit die ganze Handlung, die blöde Ziege. „Und schreib nicht schlecht über mich hinter meinem Rücken! Jedenfalls, nur weil ein Wort in englischen Erotikromanen gebräuchlich ist, muss es doch nicht zwangsläufig noch gut klingen, wenn es in deutsche Erotikliteratur transferiert wird.“

Klumbatsch, dem ebenfalls schleierhaft war, was das jetzt alles sollte, gestikulierte fragend in die Richtung des Autors, der ja eigentlich gar nicht da war, und der daraufhin beschloss, nur noch über eine Klitoris zu schreiben.
„Dass man so etwas nicht vorher besprechen kann!“, jauchzte Gabi und rubbelte wie wild ihre Klitoris. Günther rammte sein großes, pralles, riesiges, extrem gigalomanisch bezeichnetes Spaßwürstchen heftig in ihr fleischiges Inneres. Dabei stieß er bis zu ihrem Muttermund vor, aber sie hatte ihn mit Stahlkappen beziehen lassen, und deshalb tat ihr das nicht weh!

Dann war es auch schon so weit, sie hielten es einfach nicht mehr aus, derartig mit Metaphern gefoltert zu werden! Mit einem ekstatischen Blubbern erbrach Klumbatschs göttlicher Gurkenhobel seine Nuddelsuppe in Gabis rotgewandeten Brunnen der Glückseligkeit. Sie schrie spitz auf, zuckte, krampfte, versprühte einen Liter Mösensaft und briet nebenbei ein Schnitzel. Dann lagen sie keuchend da, völlig erfüllt von einem Gefühl der Glückseligkeit und poetischer Langeweile.

„Oh Klumbatsch, das war fantastisch!“, sagte Gabi schließlich. Und tief in ihrem Inneren wusste sie, dass Klumbatsch der Alien ihrer Träume war, und zu ihrem Raumduft Sorte »Grüntee Pfirsich« passte. „Ich bin dir völlig verfallen! Nenn’ mich ab heute deine Fickstute! Aber du musst jetzt gehen, denn unsere Liebe ist verboten, und bestimmt wird uns ein Plottwist gleich auseinander bringen!“ „Das ist richtig!“, erwiderte Klumbatsch, „denn ich bin zu gefährlich für dich, und außerdem wird mein Alienbefehlshaber kommen, dich entführen, versklaven, und mit seiner Steinsammlung bedrängen, bis du dich ihm willig hingibst!“ „Das klingt furchtbar!“, stimmte Gabi voller Vorfreude zu und überlegte, was sie dazu anziehen würde. „Dann geh nun, Klumbatsch, geh!“, sagte sie voller Kummer, und wirklich raffte Klumbatsch seine Kleidung, die bisher keiner Erwähnung bedurft hatte, zusammen und verschwand. Allerdings nicht aus der Tür, sondern in Richtung des Badezimmers. Es folgte ein leises Rumoren, als er ihre Schränke durchsuchte. Gabi lauschte angespannt, bis sie ein vertrautes Surren und Rauschen hörte, das leise aus dem Badezimmer zu ihr hinüber schallte.

Gabi seufzte und ließ sich halb ohnmächtig nach hinten fallen. Wie unglaublich romantisch!

Er föhnte seine Unterhose mit ihrem Reiseföhn trocken.

ENDE

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